Der Erwerb und die Anwendung von CBD-haltigen Produkten sind legal

Die Anwendung von Extrakten aus Nutzhanf mit einem hohen Gehalt an CBD ist in der Bundesrepublik Deutschland absolut legal. Viele Cannabispflanzen enthalten von Natur aus oder aber durch Züchtung einen relativ geringen Anteil an Tetrahydrocannabinol, THC. Es existieren sogar Anbauten, bei denen der THC Gehalt im Bereich von lediglich 0,2-0,3 % liegt. Dies ist bei immerhin 40 Sorten von Cannabis sativa der Fall, diese Pflanzen dürfen also auch unter pharmakologischen Gesichtspunkten als nahezu frei von THC bezeichnet werden. Cannabidiol ist eines der am heilkräftigsten nachgewiesenen Inhaltsstoffe in der Nutzhanfpflanze ganz ohne psychoaktive oder berauschende Wirkungen. Der CBD Extrakt aus der Cannabispflanze ist also problemlos als Medizinprodukt einsetzbar und auch nicht als Suchtmittel deklariert. Im Zusammenhang mit der Einnahme von CBD als Nahrungsergänzungsmittel, zur Behandlung einer Vielzahl von Symptomen oder Krankheiten oder zur Prophylaxe treten weder eine Beeinflussung der Wahrnehmungsfähigkeit, noch Rauschzustände noch Fahruntüchtigkeit auf. Die Anwendung von CBD gilt als sicher und frei von Nebenwirkungen.

Rechtliche Situation für cannabishaltige Produkte in der Republik Österreich

In Österreich gelten für cannabishaltige Produkte die Bestimmungen des Suchtmittelgesetzes. Analog zu Deutschland ist es in Österreich also ebenfalls strafbar, Cannabis selbst zu erzeugen, zu kaufen oder zu besitzen. Der Anbau von medizinischem Cannabis zu Heilzwecken ist in Österreich ausschließlich der staatlichen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit gestattet. Seit einer Gesetzesnovelle aus dem Jahre 2008 ist es dieser Agentur erlaubt, Cannabis an befugte Abnehmer weiterzugeben. Dabei handelt es sich in der Regel um Pharma-Unternehmen. Der österreichische Staat hat also ein Monopol zur Herstellung und zum Vertrieb von medizinischem Cannabis. Das österreichische Gesetz sieht allerdings nur den berauschenden Wirkstoff Tetrahydrocannabinol, THC, als Droge an, nicht jedoch die restlichen Inhaltsstoffe der Cannabispflanze. Die Kultivierung von Cannabispflanzen, welche nachweislich kein THC enthalten, steht somit nicht unter Strafandrohung des österreichischen Staates. Aus dieser rechtlichen Situation heraus haben sich in Österreich in den letzten Jahren Blumenläden etabliert, welche Cannabis Stecklinge als Zierpflanzen anbieten.

Bei CBD handelt es sich per Gesetz um ein Nahrungsergänzungsmittel

In Deutschland ist es gestattet, CBD sowohl zu Arzneimittelzwecken, als auch als Nahrungsmittel oder als Kosmetikprodukt anzuwenden. Insbesondere das zu Therapiezwecken gern genutzte CBD Öl ist in Deutschland rezeptfrei und legal zu beziehen. Auch zu kosmetischen Zwecken darf das CBD Öl selbstverständlich erworben und auch verkauft werden. Der THC Gehalt in CBD Öl beträgt regelmäßig unter 0,2 % und kann daher eigentlich vernachlässigt werden, denn in dieser sehr geringen Konzentration kommt die psychoaktive Wirkung von THC nicht zum Vorschein. Gemäß den Regelungen des Deutschen Arzneimittelgesetzes handelt es sich bei CBD im engeren Sinne jedoch nicht um ein Arzneimittel. Vielmehr ist CBD gemäß einer Nahrungsergänzungsrichtlinie der Europäischen Union ein sogenannter Gegenstand zur Nahrungsergänzung und demnach völlig legal und zulässig auf dem europäischen Binnenmarkt zu erwerben. Die Legalität von CBD ist also nicht nur in der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch insgesamt in der gesamten Europäischen Union gegeben.

Käufer von CBD- haltigen Nahrungsergänzungsmitteln müssen volljährig sein

Etwas abweichend ist die Rechtslage, wenn CBD nicht als Nahrungsergänzungsmittel oder für die Selbstmedikation gekauft wird, sondern wenn es als Arzneimittel von einem Arzt verordnet wird. In diesem Fall handelt es sich um ein sogenanntes Rezepturarzneimittel mit Apothekenpflicht. In keinem Fall unterliegt CBD jedoch dem Betäubungsmittelgesetz, wie das bei TCH eindeutig der Fall ist. In der ärztlichen Praxis handelt es sich bei Rezeptur-Arzneimitteln auf CBD Basis in den meisten Fällen um nicht erstattungsfähige Produkte. Dies bedeutet also für die Patienten, dass die Kosten nicht automatisch von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden. Als Nahrungsergänzungsmittel sind CBD Kapseln mit unterschiedlichen Konzentrationen des Wirkstoffs frei verkäuflich auch in der Apotheke erhältlich. Darüber hinaus können CBD Produkte auch online bestellt werden. Beim Kauf von frei verkäuflichen CBD Produkten zu kosmetischen oder Heilzwecken muss die Altersgrenze von 18 Jahren beachtet werden. Die Volljährigkeit ist im juristischen Sinne also unbedingt erforderlich, wenn CBD- haltige Produkte, unabhängig von der Konzentration des Inhaltsstoffs, gekauft werden.

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